Neumarkt vor der Pause aus der Spur
Vor allem in der ersten Hälfte passte bei Neumarkt eigentlich sehr wenig. Passgenauigkeit, Zweikampfverhalten und eine gewisse Mutlosigkeit fallen Neumarkt-Trainer Patrick Gruber auf: „Vor der Pause waren wir eigentlich nicht präsent. Aschbach konnte sein Passspiel aufziehen, bei uns passten die Abstände nicht. Eine Hälfte zum Vergessen.“ Der Gastgeber wiederum kommt zu vielen Ecken, einige Möglichkeiten werden vergeben. Obwohl Neumarkt in den ersten 20 Minuten auch zwei oder dreimal offensiv vorstellig wurde, so hatte Aschbach ein klares Chancenplus.
Julian Andreas Neudorfhofer mit dem Goldtor
Nach der Pause besserte sich die Lage bei den Gästen etwas, sie können das Spiel zunehmend offener gestalten. Jedoch bleibt der einzige Torerfolg ein Privileg der Heimmannschaft. Florin Anitoiu spielt in der 57. Minute einen Zuckerpass in die Tiefe. Julian Andreas Neudorfhofer nimmt diesen auf und erzielt das Siegestor. Ab der 70. Minute ist die Partie dann ein hin und her. Ein Lattenkopfball von Schachner und eine Chance für Stöger (Torhüter hält) waren die Ausgleichsmöglichkeiten für Neumarkt. Aber auch Aschbach hätte noch das eine oder andere Tor machen können. Der Gastgeber sichert sich am Ende drei Punkte.
Patrick Gruber, Trainer SV Neumarkt: „Über 90 Minuten ein verdienter Sieg für Aschbach. Bei uns ist in der ersten Halbzeit viel schiefgelaufen, konnten von Glück reden, dass es torlos blieb.“
Statistik:
UNION ASCHBACH - SV NEUMARKT 1:0 (0:0).
Torfolge: 1:0 (57.) Julian Andreas Neudorfhofer.
Gelbe Karten: Netolicky (90+1. Unsportlichkeit).
Aschbach: Reitmann; Julian Andreas Neudorfhofer (90+2. Agrali), Günther, Albu, Pehböck; Platzer (78. Mayr), Anitoiu, Zele (78. Zefi), Kurowski; Winter, Caprnka.
Neumarkt: Straninger; Wagner, Reithner, Netolicky, Langthaler (HZ. Haziraj); Mikula, Matthias Stöger (86. Grabner), Daniel Stöger, Grünberger (66. Blauensteiner); Schachner, Gundacker.
Aschbach, Westbahnstadion, 129 Zuschauer, Schiedsrichter: Abbas Jazayeri. Reserven: abgesagt.
Bericht von Meinfussball.at und David Sommer